elenore

August 19, 2007

“gay capital berlin”

Filed under: Uncategorized

The ‘Independent on Sunday’ interviewed human-rights-activist Peter Tatchall.

“[…]Manchester, a city whose regeneration has been helped by gay culture. Sponsors include Manchester City Council (flying a rainbow flag from public buildings) Selfridges and even the Highways Agency.”

Wow, I honestly thought: I even heard that there was shortly a identifiing with lesbian and gay people, from official side, but I never believed that they are upholding it in general…

“Things have changed for the better? He switches tack. “Yes. The decline of physical attacks on me is probably a rough barometer of the demise of homophobia in Britain. I don’t want to diminish the gains of the past decade, but it would be a mistake to assume they are permanent. Let’s not forget, Berlin was the gay capital of the world in 1930. Then Hitler came to power and gay and bisexual men were carted off to concentration camps.”"

August 8, 2007

erschütterlichkeit

Filed under: Uncategorized

einen wirklich witzigen artikel zur entschädigung der folgegenerationen von shoah-überlebenden mochte ich eben in der online-taz von heute lesen, und mich darüber zwar stellenweise wundern, mich über schräge ironie freuen und dessen polemik akzeptieren:

“Meine Oma, um nur ein Beispiel von vielen zu nennen, mag keine Männer mit Schnurrbart (die erinnern sie an die Züge), weswegen meine Mutter vorsichtshalber einen bartlosen Mann geheiratet hat und ich heute unter Haarausfall leide. Zweites Beispiel: Meine Oma kann nicht ertragen, dass man Essen im Teller stehen lässt (das erinnert sie an Schnurrbärte), meine Mutter auch nicht und dementsprechend ich auch nicht. Also esse ich alles und werde immer dicker. Dick und kahlköpfig schon mit 32! Schuld an einer solchen Katastrophe kann nur einer sein: das deutsche Volk.”

den letzten satz des comments aber, empfand ich einfach nur als frech und bescheuert. deshalb frage ich mich gerade ernsthaft ob ich keinen spass verstehe:

“Was aber die Israelis betrifft, so würde ich an ihrer Stelle das Geld gut aufbewahren, um es dann weiterzuleiten: Bald könnten es die Kinder und Enkelkinder der Palästinenser reklamieren. “

puh.

August 1, 2007

des lobes voll

Filed under: Uncategorized

“Kein anderer 68er-Regisseur hat die viel gefilmte Werbe- und Logokultur so zu einer fast chiliastischen Kapitalismuskritik zugespitzt: nicht Vietnam, nicht der Rassismus, nicht Repression, auch nicht “Konsumterror”, wie man damals sagte, sondern: Die Ware selbst ist das Problem. “

http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&ressort=a1&art=2547&no_cache=1

“Nicht zufällig sieht man bei ihm sehr oft Neubausiedlungen oder Baustellen. Antonioni suchte diese Nicht-Orte, denn an ihnen kann Neues entstehen, Geschichte ist dort noch nicht übermächtig, hier ist Platz.”

http://www.welt.de/kultur/article1068451/Der_Regisseur_der_banalen_Nicht-Orte_ist_tot.html