elenore

September 24, 2008

Leichen im Keller

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Je länger die Diktatur war, desto länger scheint es zu dauern, bis die Gesellschaft eine Auseinandersetzung mit der Vergangenheit in Angriff zu nehmen wagt. Es geht auch nicht, solange die Täter noch leben, solange sie womöglich noch gebraucht werden, als Richter, Lehrer und Eltern. Außerdem gibt es eine Ökonomie der Gefühle. Man kann nicht sich dem Wiederaufbau widmen und zugleich kritisch zurückblicken. Es braucht eine neue Generation, die sich fragt, “was riecht’s hier so sonderbar?”, dann auf die Kellertür zugeht, sie öffnet und sich die dort versteckten Leichen ansieht.

dort: fr-online 24.9.

September 19, 2008

Botho Strauß

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Der Faschist Botho Strauß verlangt beim lesen des 81. Bandes von Heideggers Gesamtausgabe “Gedachtes” eine intelektuelle Verbrennung:

Wer sich in diesen Band vertieft, wer hier durch „Gedachtes“ geht, setzt seine kommunikative Intelligenz einer Feuerprobe aus. Es ist zugleich ein Feuer, das einen Haufen zeitgeschichteten Müll verbrennt. Eine Reinigung.

Die FAZ bietet sich diesem “deutschen Schriftsteller” natürlich immer gerne an.

September 8, 2008

8-9-2008

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Im Zeitalter von Internet und ICE mag für manchen vor der Haustür nicht mehr ein Stadtviertel liegen, mit dem man sich auseinandersetzen muss. Für viele aber, die aufgrund fehlender sozialer und materieller Ressourcen in ihrer räumlichen Mobilität stark eingeschränkt sind, stellt das Wohnquartier nach wie vor die wesentliche Chance auf gesellschaftliche Teilhabe dar. Und wie die Minarette - im Negativen - offenbaren, hat die Stadtgestalt daran einen mehr als bloß marginalen Anteil.

das hier: http://fr-online.de/in_und_ausland/kultur_und_medien/feuilleton/?em_cnt=1590541&em_cnt_page=2

September 5, 2008

Schlingensief sagt zum Katholizismus:

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[…]aber was ich erlebt habe, kam mir wie eine Art Vorhölle vor, und ich hoffe, dass mir das im Fegefeuer angerechnet wird, auch wenn der Papst da anderen Unfug verbreitet.

hier